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SUMMARY:Datenschutz für das Internet der Dinge
DESCRIPTION:Heutzutage sind in immer mehr Alltagsgegenständen Sensoren verb
 aut, die unterschiedliche Aspekte ihrer Umwelt erfassen können. Darüber hin
 aus lassen sich diese Geräte im so genannten Internet der Dinge (IoT) mitei
 nander verbinden, um so die erfassten Daten untereinander austauschen zu kö
 nnen. Durch die Kombination dieser Daten lassen sich höherwertige Informati
 onen ableiten, wodurch ein immer detaillierteres Bild über die Anwender gew
 onnen werden kann. Während diese Entwicklung einerseits wünschenswert ist, 
 da dadurch IoT-Dienste auf die individuellen Bedürfnisse der Anwender abges
 timmt werden können, stellt sie andererseits einen erheblichen Eingriff in 
 die Privatsphäre der Anwender dar. Zwar ist es ein Grundrecht jeder natürli
 chen Person darüber zu bestimmen, wer welche personenbezogenen Daten über s
 ie zu welchem Zweck erhebt und verarbeitet und wie lange er diese speichert
 , jedoch können viele IoT-Dienste nur genutzt werden, wenn der Anwender dem
  Anbieter eine umfassende Datenerfassung und -analyse erlaubt. Zum Teil ist
  dies für die Kernfunktionalität erforderlich, oft jedoch „nur“ um ein auf 
 den Daten basierendes Geschäftsmodell umzusetzen. Daher bedarf es technisch
 er Lösungen, die es den Anwendern gestatten, frei zu entscheiden, welche Da
 ten sie einem Dienst zur Verfügung stellen, um im Gegenzug Funktionen des D
 ienstes nutzen zu können. In diesem Vortrag werden zwei unterschiedliche Gr
 undideen für IoT-Datenschutzsysteme vorgestellt.\n\nPRIVACY-AVARE – Datensc
 hutz für Endgeräte Ein Ansatz dies sicherzustellen, besteht darin, Datensch
 utzeinstellungen direkt auf den Endgeräten anzuwenden. Im Rahmen des PRIVAC
 Y-AVARE-Forschungsprojekts 1) werden daher Werkzeuge zur einfachen und effe
 ktiven Kontrolle der eigenen Daten entwickelt. Diese ermöglichen es Anwende
 rn, ihre Datenschutzeinstellungen zentral zu definieren und auf den betreff
 enden Endgeräten anzuwenden. So behalten Anwender bei der Nutzung von Diens
 ten die Kontrolle über ihre Daten, da sie sicherstellen können, dass schütz
 enswerte Daten zu keinem Zeitpunkt das Endgerät verlassen. 1) http://www.pr
 ivacy-avare.de\n\nPATRON – Datenschutz für IoT-Dienste Ein gänzlich anderer
  Ansatz besteht darin, die IoT-Dienste selbst zu überwachen und zu kontroll
 ieren, welche Daten gegenüber dem Dienst offengelegt werden. Im PATRON-Fors
 chungsprojekt 2) werden hierfür Methoden erforscht, mit denen private Daten
 muster definiert und verschleiert werden können. Ein Muster besteht dabei a
 us einer Abfolge von Sensorwerten oder Ereignissen, die aus Sicht des Benut
 zers private Informationen über ihn enthalten. Durch diese Fokussierung auf
  komplexe Muster anstelle einzelner Sensorwerte, können die Verschleierungs
 techniken so gewählt werden, dass einerseits sämtliche Daten, die vom Anwen
 der als unkritisch angesehen werden, einem IoT-Dienst möglichst unverfälsch
 t bereitgestellt werden um so die Dienstqualität zu maximieren. Andererseit
 s wird sichergestellt, dass private Informationen vor dem Dienst bzw. desse
 n Anbieter verborgen werden. 2) http://patronresearch.de
LOCATION:Universität Stuttgart, Campus Stuttgart-Vaihingen, Informatikgebäu
 de, Raum 0.108
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